Levitra Schmelztablette: Vardenafil in neuer Form

Männer mit nachlassender Potenz können künftig aus der Vielzahl von hilfreichen Medikamenten und Mittelchen ein weiteres, besonders einfach zu handhabendes Produkt auswählen: Seit dem 1. Februar 2011 führt der Chemiekonzern Bayer das beliebte Potenzmittel Levitra-Vardenafil als Schmelztablette in seinem Sortiment. Alle vorangegangenen Zulassungsstudien verliefen erfolgreich. Eine Schmelztablette ist ein Lyophilisat, das im Mund innerhalb von 30 Sekunden zergeht beziehungsweise sich auflöst, wodurch ein immenser Vorteil gegenüber den üblichen Filmtabletten oder den flüssigen Medikamenten besteht. Erstere müssen grundsätzlich mit Flüssigkeit eingenommen werden, letztere verleiten aufgrund der komplizierten Dosierung nicht selten zur Einnahme falscher Mengen. Bei einer Schmelztablette bestehen diese Probleme nicht mehr, die Einnahme wird denkbar einfach und unkompliziert.

Dosierung und Aussehen von Levitra Orodispersible

Die angebotene 10 mg Variante ist in einer attraktiven, einer Scheckkarte ähnelnden Aufmachung erhältlich, die 4 oder 8 Tabletten enthält. Eingenommen löst sich die Tablette in Sekunden auf und der Wirkstoff gelangt schnell ins Blut. Dabei gewährleistet die neue 10 Milligramm – Variante der Schmelztablette den gleichen Blutspiegel wie die gewöhnliche orale Filmtablette mit 20 Milligramm Wirkstoff. Eine solche Angleichung ist durch die Formulierung des Phosphodiesterase – 5 – Hemmers möglich. Ähnlich wie bei der Filmtablette tritt die Wirkung etwa nach einer Stunde ein, die Dauer lässt sich auf etwa 6 – 8 Stunden beziffern.

Leichte Nebenwirkungen sind möglich

Geschmacklich lässt sich Bayer ebenfalls nicht auf Experimente ein und verpasst dem Medikament einen leicht süßlichen, mit Minze angereicherten Geschmack. Vorbei die Zeiten, in denen der Patient den oft widerlich chemischen Geschmack der einzunehmenden Flüssigkeit noch lange spürt, vorbei die umständliche Einnahme mit Wasser. Die Schmelztablette bietet viele Vorteile und passt dadurch auch bestens in den hektischen Alltag moderner Gesellschaften.

Leichte Nebenwirkungen sind allerdings möglich. Genau wie bei der üblichen Filmtablette kann es zu Kopfschmerzen kommen, Hitzewallungen und Schwindel sind nicht selten. Wer sich für die neuartige Filmtablette interessiert, sollte sich mit seinem Urologen und auch seinem Kardiologen besprechen, da die Einnahme von Potenzmitteln unter Umständen bei bestimmten Patienten gesundheitliche Probleme verursachen können.